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Adriens Balkon


Viel zu schnell gingen meine freien Tage vorbei. Gekocht, geplaudert, getrunken, gelacht (ich hatte übrigens direkt zwei gute Witze in meinen Carambars 1. Où l'homme invisible part-il en vacances? Réponse: chez ses transparents. - Wo macht der Unsichtbare Ferien? Bei seinen TransParenten 2. Que fait une vache les yeux fermés? Réponse: Du lait concentré. - Was macht die Kuh mit geschlossenen Augen? Konzentrierte/Kondens-Milch Hm, das klappt leider nicht mit der Übersetzung, aber ich wollt es mal ausprobieren, für die die die französische Sprache nicht beherrschen. So grandiose Sätze mit dreifacher Wortwiederholung gibt es im Französischen auch nicht, ich werd gerade nostalgisch..

Wieder zurück in Beaumont-sur-Oise. Ich erhitze Zuckermasse bis 121°C bei einer Außentemperatur von 30°C um sie als Basis unter meine Buttercreme zu mischen. Zuhause schreibe ich Gedichte über alte Männer Midi Foot Contoller Der Bouquet Farbfotodrucker. Alles leer. Ich streike. Leere Türschilder. Leere Tierstifte. Leere Éclairs und Windbeutel. Weder Himbeer/Schoko/Apfel/Pudding in den Beignets. In Zucker gewälzt? Schein wahren Grau Stufen. Wenn ich hierbleibe in zwei Jahren verbittert. Soviele Melonenmacaroons mit Gin runterspülen bis ich rosatürkis verwelke. Äußerlich grau. Wo ist die verdammte Schreibmaschine Wo sind die verdammten Gardinen? Ich hab schlechte Laune, liege in meinem Bett mit Blick auf den häßlichsten Schrank der Welt, mit Kunstschneebildern von Weihnachtsmännern auf den Spiegeltüren, mit leeren Kartons über mir gestapelt und schlafe hungrig ein, weil ich keine Lust habe in die Küche zu gehen und mir was zu Essen zu machen, weil Didier da sitzt (auf seinem Chefplatz am Tischende), viel zu laut fernseh guckt und Mikrowellenfraß mit aufgetautem Supermarktbaguette schlemmt. Das war gestern (ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt mich wieder bei Facebook zu aktualisieren), heute geht es besser.


Nach der Arbeit : Emmaüs (der französische Sparfuchs bzw. Cash-und-Raus). Da kaufe ich mir einen Regenschirm und einen Aschenbecher. Auf die Choky-Tassen verzichtet (vielleicht muss ich morgen nochmal hin...) und mich danach auf dem Parkplatz mit einer Hundezüchterin die im Volvo saß unterhalten, die mich für verrückt hielt (wegen des Regenschirms) ich sie aber auch, wegen ihrer sechs Dobermänner mit denen sie von Hundeschau zu Hundeschau reist. Mir fällt hier bei immer mehr Leuten ein gestörtes Wettbewerb-Verhalten auf. Wer schafft es den meisten Vanille-Rum, mit dem eigentlich die Marzipan-Creme aromatisiert werden soll zu trinken (ein weiterer wichtiger Ausdruck : auf Ex – boire cul sec) um sieben Uhr morgens und wer macht die schönsten Brioche-Têtes?

1.10.11 18:43
 


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