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Ganz französisch in meinem Bordel

Bordel : Chaos / heilloses Durcheinander / Sauhaufen / Saustall / Schlamassel

Auf dem Foto seht ihr übrigens meinen neuen Schirm. Und von meinen zwei Freunden könnt ihr auch nur noch einen finden.

 

 

Schon wieder Emmaüs. Zwei Choky-Tassen und ein Teesieb haben umsonst den Besitzer gewechselt. Dafür auch Brunos Handynummer (Verkäufer am Porzellanstand). Ich musste versprechen, dass ich das nächste Mal wenn ich in Paris bin anrufe (oh und Raja: ich hab ihm von meiner zauberhaften Cousine erzählt, die mich nächste Woche besuchen kommt..). Die Schreibmaschine hab ich zum Schnäppchenpreis bekommen, weil der zahnlose Guy im Antikbereich, erste Etage (ich hab schon wieder vergessen wie „Guy“ als französischer Vorname ausgesprochen wird) meinen Tabak so gut und meinen Akzent so witzig fand und dann anfing über meine Stimme bzw. Betonung zu scherzen und merkte, dass ich das gar nicht so witzig fand. 10 Euro also. Wunderschön und voll funktionstüchtig mit Krone, rot und schwarz und einem klemmenden Punkt. (Ich hämmer gegen den Fernseher an, ich glaube der Streit mit Didier hat sich zugespitzt.) Und sehr schwer im Trageköfferchen, deshalb wollte ich mein Fahrrad auch gegen ein Postfahrrad eintauschen. Das war aber defekt. Übermorgen kann ich wiederkommen und mir das Reparierte anschauen. Ich denk aber eher nicht; ich hab mein Blaues zu sehr ins Herz geschlossen. Da realisier ich, dass ich tatsächlich freundschaftliche Beziehungen zu Dingen aufbaue. Oh Gott! Mon Dieu! Nur noch acht Monate. Und dann bin ich ein Chinois (Spitzsieb). Mein Humor leidet und meine Witze werden schlecht. Vielleicht hat das aber auch mit meinem Umgang hier zu tun. Neue wichtige Redewendung „Mettre tout le monde dans le même panier“ Alle in den gleichen Topf werfen.


Auf dem Nachhauseweg finde ich eine einsame verwelkte Yucca-Palme, steck sie in meinen Fahrradkorb (panier!) und schiebe schwer bepackt (im Supermarkt war ich zwischendurch noch) nach Hause. Auf der Brücke kommen mir drei Jugendliche entgegen und singen als sie an mir vorbeigehen „Petit papa Noel“. Haha

 

Zwei Dinge hab ich gelernt, gestern und heute: nie wieder werde ich alleine den Omnibus-Zug nachts von Paris nach Beaumont nehmen. Und ab heute werde ich einen organisierten Schreibtisch haben müssen, inklusive deutscher und französischer Tastatur. Der Rest wird ins Bett verschoben.




5.10.11 21:59
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


denis (16.10.11 22:17)
sag mal petit sind das im hintergrund neue zeichnungen von dir??? das sieht so spannend aus! schick mir doch mal ein paar fotos bitte davon


Nina (19.10.11 22:15)
mach ich die tage. Ja, alles neue Zeichnungen.


denis (19.10.11 23:18)
ich freu mich!!!
miss you...

denis

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