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Die Erzählung muss mit dem Joint anfangen.

Das Loch in der Wand füllt sich mit Geschichten. Greg humpelt, weil er zuviel Kleingeld in seiner rechten Hosentasche hat. Achtunddreißig Euro nach zwei Stunden betteln auf dem Boulevard de Magenta. Gegenüber in der Essigpassage werden Touristen ausgeraubt. Uns werden chemische Drogen zum Sonderpreis und Kaffee umsonst angeboten. Ich wechsel die Münzen in Scheine im Fünf-Sterne-Restaurant und bekomme die Metro-Tickets bezahlt. Er kehrt zu seinem grünen Zelt zurück (die Farbe klärt das Missverständnis bezüglich seiner Tante auf). Ich finde eine Orchidee, halb verwelkt.

Ach nein, das war zwei Tage später. Monsieur payé impressionné par le poivron. Der Schauspieler arbeitet an der Theaterkasse. Die codierte Decke fällt runter. Geschlossen. Wir laden zum Essen ein. Par le menu – bis in die kleinsten Einzelheiten. Vorspeise: Lauchquiches. Hauptgang: Kalbsrouladen mit Riz Pilaf und Champignons de Paris (Agaricus bisporus) die in Pariser Schlössern wachsen. Ein Buch von Amélie Nothomb in neun Episoden. Dessert: Bayerische Creme. Dazu Maconnais, Roquefort Papillon, Maroilles, Bresse Bleu, Chaumes, Coeur de Lion, Fauquet, Brie, Chaource, Gruyère, Morbier, Reblochon. Achnein, das war übermorgen.

 

Heute gibt es Gemüsesuppe. Als ersten und zweiten Gang. Begleitet von AromaRum. Zwei Stunden täglich Zimmervisite. Ich zieh aus. Einschreiben mit Rückschein. Dabei war es so schön nach Hause zu kommen und einen Stapel Briefe und Karten auf dem Küchentisch liegen zu haben. Aus Kiel, aus Prag, Frankreich, Budapest, Indien. Merci

 

19.10.11 22:13
 


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